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Karma in Buddhismus
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von Esoteriker 1706
Veröffentlicht am 02/3/2007
 

Karma bedeutet nicht Schicksal

Karma bedeutet nicht Schicksal wie Viele denken, sondern das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung : Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht es, durch bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufzubauen, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden. Für einen Buddhisten ist es eine Evidenz, dass alle Menschen ständig aus dem Streben nach Glück heraus handeln.


Das Ziel aller Buddhisten - kein Karma zu erzeugen

Karma in Buddhismus

Karma bedeutet nicht Schicksal, sondern das Zusammenwirken von Ursache und Wirkung : Jeder ist für sein eigenes Leben verantwortlich. Dieses Verständnis ermöglicht es, durch bewusstes Handeln Eindrücke im Geist aufzubauen, die zu Glück führen und künftiges Leid vermeiden. Für einen Buddhisten ist es eine Evidenz, dass alle Menschen ständig aus dem Streben nach Glück heraus handeln.

Anatta 

Die buddhistische Lehre von Anatta das Nichtvorhandensein eines unveränderlichen Selbsts, festen Wesenskerns oder Seele. Buddhismus sagt, dass was normalerweise als „Selbst“ betrachtet wird, ist tatsächlich nur eine Ansammlung von sich konstant verändernden, physischen und psychischen Bestandteilen.

Bedingtes Entstehen

"Wenn dies ist, dann ist jenes. Aus der Entstehung von diesem entsteht jenes. Wenn dies nicht ist, dann ist jenes nicht. Durch die Vernichtung von diesem wird jenes vernichtet."

Bei der zwölfgliedrigen Kette des bedingten Entstehens ist das Nachfolgende immer abhängig vom Vorhergehenden.

Die häufigste Form:

1. Nichtwissen
2. Gestaltungen
3. Bewusstsein
4. Name und Form
5. Die sechs Bereiche (5 Sinne und das Denken)
6. Berührung
7. Empfindung
8. Durst
9. Ergreifen
10. Werden
11. Geburt
12. Alter und Tod, Schmerz und Klagen, Leid, Betrübnis, Verzweiflung.


Geistesverschmutzungen

Im Buddhhismus gibt es drei grundlegende Geistesverschmutzungen. Gier, Hass und Unwissenheit. Diese sind die drei Geistesgifte. Im Lebensrad werden sie als die Triebkraft des Samsara dargestellt. Ein Hahn (Gier), eine Schlange (Hass) und ein Schwein (Unwissenheit) hetzen einander im endlos scheinenden Kreislauf des Leidens.

Das Ziel aller Buddhisten ist, kein Karma zu erzeugen. Es gibt drei Wege zu einem positiven Karma:

- Bescheidenheit
- Güte
- Einsicht

Nach der Handlungsform gibt es:

- zu Lebzeiten reifendes Karma
- im nächsten Leben reifendes Karma
- in einem späteren Leben reifendes Karma

Nach den Auswirkungen unterscheidet man:

- wiedergeburtserzeugendes Karma
- unterstützendes Karma
- unterdrückendes Karma
- zerstörendes Karma


Zu dem karmischen Gesetz von Tat und Wirkung gibt es vier Aspekte zu bedenken:

1. Das Karma is definitiv.
2. Karmische Potentiale vermehren sich.
3. Man kann nicht mit Wirkungen von Handlungen zusammentreffen, die man nicht begangen hat.
4. Die Potentiale der vergangenen Handlungen verflüchtigen sich nicht von alleine.