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Die zwei Zustände des Bewusstseins Wachsein und Traum
von Esoteriker 1706 | veröffentlicht  02/3/2007 | Wahrtraum | Nicht bewertet
Träume gehen verloren, als wir wach werden

Am Anfang gab es den Traum

„Träume gehen verloren, als wir wach werden, und niemand weiss, wie der Mensch anfängt, wach zu sein.“ (Georg Christoph Lichtenberg)

Die zwei Zustände des Bewusstseins Wachsein und Traum bestimmen unser Leben gleichermassen und wechseln einander ständig auf. Dies zeigt sich gleich in dem Phänomen der Tagesträume und Phantasien, denn sie entziehen sich unter die Kontrolle des Bewussten und erscheinen meistens in Form von Bildern. Die neuesten Forschungen gehen davon aus, dass die Menschheit sich am Anfang ihrer Entwicklung in einem Zustand befand, der am besten ausgedrückt dem Schlaf mit Traum ähnelt. Dies kann sogar heutzutage bei Kindern beobachtet werden. Bevor sie schulpflichtig sind, leben sie in einer traumhaften Welt, in der – wie in den Märchen – Tiere sprechen, Lebewesen umwandeln können.

In vielen Kulturen sind Mythen über die Erschaffung der Welt bekannt, in denen Träume Vorfahr aller Dinge sind. Die Ureinwohner von Australien haben die gleiche Vorstellung darüber, wie die indischen Hindi. Es gibt kaum etwas, das nicht aus einem Traum entstanden ist, da all die Träume – entweder während des Schlafes oder als Tagestraum – mehr oder weniger unbewusste Prozesse sind. Wir erschaffen unsere Realität durch unsere Träume. In dem Traum wird unsere spätere Realität vorbereitet – Tat folgt Idee! – das ist der Grund dafür, dass wir uns für unsere Träume verantwortlich fühlen.

Da unsere Träume über so eine enorme realitätsbildende Kraft verfügen, ist es wichtig, sich mit ihnen zu beschäftigen, den Weg zu ihnen zu finden und letztendlich den passenden Traum zu träumen.

Wie der Traum, so das Leben

Wenn wir nicht mehr ein Ball der unbewussten Träume sein wollen, dürfen wir Traum und Realität voneinander nicht trennen. Der kreative Mensch arbeitet in einer Kooperation, in der das Bewusste und Unbewusste miteinander verbunden sind. Wenn man bereit ist, die Prozesse in sich zu verstehen, kann man die Gestaltung der inneren Welt und äußeren Realität selbst in die Hand nehmen. Es ist sehr wichtig, die Kommunikation zwischen Traum und Realität zu verstärken. So schafft man die Möglichkeit, dass Träume unentbehrlichen Helfer werden.
Wie der Traum, so das Leben. Unsere Träume beeinflussen unser Leben und unser Leben übt Wirkung auf unsere Träume.

Wenn wir Probleme haben, sind unsere Träume mit ihren nützlichen Lösungen da. Jeder Traum eröffnet eine neue Perspektive, die unser Leben verändern kann. Wenn man morgens mit einer besonderen Stimmung aufwacht, begleitet sie uns den ganzen Tag. Diese Stimmungen können an die Träume in der Nacht zurückgeführt werden und sie wirken sogar auch dann auf uns, wenn wir sie bereits vergessen haben.

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