Die einzigen Überlieferungen zu Atlantis stammen vom griechischen Philosophen Platon. In seinen Schriften „Kritias“ und „Timaios“ berichtet er von einem mächtigen Staat mit schier unermesslichem Reichtum. Doch das Ende dieser blühenden Welt ist sehr tragisch geworden.
Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. in Folge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ verschwunden und untergegangen.
Die detaillierte Beschreibung findet man in "Kritias". Die Hauptinsel lag außerhalb der „Säulen des Herakles“, es war ein herrlicher Ort, er war reich an den unterschiedlichsten Rohstoffen, insbesondere an Gold, Silber und „Oreichalkos“, einem erstmals bei Platon genannten „feurig schimmernden Metall“. Bäume, Pflanzen, Früchte und Tiere, Elefanten, weite Wiesen und Ebenen, die sehr fruchtbar waren. Die Agrarkultur war auch sehr entwickelt, denn die Wiesen und Felder waren exakt parzelliert und durch künstliche Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt. Ein wahres Paradies, ein göttliches obendrein.
In der Mitte der Hauptinsel gab es eine sehr grosse Ebene, die von breiten, schiffbaren Kanälen durchzogen war, sowohl ringförmig wie radial ausstrahlend, und so entstand eine Vielzahl kleiner Binneninseln. Im Zentrum von Atlantis erhob sich neben der Akropolis ein Poseidontempel. ). In der Nähe der zentralen Anlage gab es auch ein Hippodrom - Pferderennbahn. Die Herrscher wohnten im inneren Bezirk. Rund um diesen Bezirk gab es ein Mauer. In den äusseren Bezirken wohnten die Wächter, Krieger und Bürger.
Heutzutage gibt es zahlreiche Lokalisierungshypothesen, die Atlantis an einem konkreten Ort vermuten und dessen Untergang als ein konkretes Ereignis annehmen.
Beachtung fand die Legende um Atlantis vor allem in okkulten Kreisen des Mittelalters. Den Bewohnern von Atlantis wurden magische Kräfte und zahlreiche Kenntnisse über Wundermittel zugesprochen. Diese Kenntnis über die Bewohner des Inselkontinents floss später auch in die Esoterik ein. Es wurde vermutet, dass die Bewohner von Atlantis spirituelle Perfektion erreicht haben.
Der amerikanische Parapsychologe Edgar Cayce hatte in Trans zahlreiche Informationen über Atlantis geäussert. Er behauptete in seinen Vorlesungen, dass Atlantis wirklich existierte. Er erzählte detailliert über die Technik dieses Kontinenten, das mit Flüchtlingen aus Ägypten bevölkert wurde. Er hat auch die Gesellschaft beschrieben. Nach seinen Ideen gab es zwei Gruppen.
Die eine, gute Gruppe war die "Söhne der Gesetzte des Einen", die andere, die böse Gruppe war eine Gruppe namens "Söhne des Belial". Weiters redet er über einen blauen Stein mit heilender Kraft. Kurioserweise wurde 1974 ein meeresblauer Stein in der Dominikanischen Republik gefunden, dem man in esoterischen Kreisen heiligende Kraft nachgesagt wird.
Laut Esoteriker sind Menschen, die heute leben, Reinkarnationen von Seelen aus Atlantis.