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Praktische Probleme – praktische Lösungen
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von Esoterikerin 0609
Veröffentlicht am 02/8/2007
 

Religion wird nie ein wahres Zuhause, wenn man sie nur als Flucht vor Fehlschlägen sucht.

Wenn man in dem Bereich, wo man bereits erfolgreich ist, noch erfolgreicher sein möchte, muss man nicht zu mystischen Lehren wenden.


Die Geschichte Arnauld Desjardins

Wenn man in dem Bereich, wo man bereits erfolgreich ist, noch erfolgreicher sein möchte, muss man nicht zu mystischen Lehren wenden. Religion wird nie ein wahres Zuhause, wenn man sie nur als Flucht vor Fehlschlägen sucht.

Ziel der Esoterik ist nicht das, dass man sich durch ihre Zaubersprüche und Meditationen in der Konsumgesellschaft durchsetzt. Es ist falsch, wenn man wegen privaten Problemen oder Erfolglosigkeit im Beruf Esoterik zur Hilfe ruft.

Wenn man praktische Probleme hat, muss man praktische Lösungen finden – zum Beispiel ein Kommunikationstraining oder Managerkurs.  Falsch interpretierte Esoterik löst keine Probleme. Wegen dem oberflächlichen Interesse erreicht man die wahre Tiefe der Esoterik nie. So kann man  höchstens ein Modeesoteriker sein, dessen Suche nach dem wahren Weg nur ein Thema mit undeutlichen Begriffen ist.

Die östlichen Lehren sind erst dann geeignet, wenn man bereit ist, einen langen, harten Weg, der voll mit Proben ist, zu begehen. Am Ende dieses Weges wird man ein ganz anderer Mensch sein, mit anderen Gewohnheiten, Zielen und Werten.

Die Geschichte eines bekannten Meisters

In den sechziger Jahren gab es Fernsehprogramm mit östlichen Lehren, das von Arnauld Desjardins moderiert wurde. Desjardins hat atemberaubende Reportage in Asien gedreht, er hatte indische Ashrams, buddhistische Klostern und Sufi-Gemeinschaften aufgesucht und dort Diskussionen mit großen Meistern   geführt.

Viele waren erstaunt, als er am Höhepunkt seiner Karriere den Fernsehen verlassen hat und mit seiner Tätigkeit selbst als Meister angefangen hat. Da er als offener Suchender viele Richtungen ziemlich gut gekannt hat, wurde er wegen starker Synkretismus kritisiert, obwohl er sich immer als Christliche interpretiert hatte.

Als er nach vielen Jahren von einem Journalisten gefragt wurde, warum er Fernsehen verlassen hatte, hat Desjardins eine erstaunliche Antwort gegeben. Die Spiritualität in Osten fällt zurück, es gibt keine Meister, an denen man wenden könnte. Die Asketen in Tibet sind gestorben, der Welt der indischen Weisen, Heiligen und Mönchen wurde von der Gesellschaft des Geldes abgelöst.

Sein erstes Ashram gründete Desjardins 1974. Hier empfing er die Suchenden umsonst. Er hat die Leute zugehört und hat sie nach seinem besten Wissen beraten...