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Das holotropische Erlebnis
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von Esoterikerin 0609
Veröffentlicht am 03/31/2007
 

Das Ziel der Holotropie ist ein veränderter Bewusstseinszustand.

In der Technik, die von Stanislav Grof entwickelt wurde, verwendet man viel Elemente, um diesen Zustand zu erreichen.


Die Geburt neu erleben

Das Ziel der Holotropie ist ein veränderter Bewusstseinszustand. In der Technik, die von Stanislav Grof entwickelt wurde, verwendet man viel Elemente, um diesen Zustand zu erreichen:

  • spezielle Atmungstechnik
  • Nähe eines Facilitators (sitzend oder helfend) mit
  • vollkommener Aufmerksamkeit
  • Körperarbeit, womit der Facilitator das Gefühl der Unbequemheit steigern kann. In manchen Fällen fühlt man auch Schmerz; dadurch wird die Krankheit, die mit diesem Schmerzgefühl verbunden ist, für immer verschwindet.
  • Zeichnung von Mandala in einem runden Rahmen. Diese Akt fixiert das Erlebnis im Bewusstsein des Mitwirkenden. Diese Zeichnungen enthalten Signale, Symbole, die dem Mitwirkenden nicht bekannt sind. Dadurch sind sie bei Fixierung und Integrierung des Erlebnisses besonders hilfreich.

Es ist sehr wichtig, zu betonen, dass der Mitwirkende über die Realität, Umgebung bewusst ist, bzw. es ist ihm immer bewusst, wer er ist und wo er sich momentan befindet.

Die Erlebnisse

Körperliche Erlebnisse. Sie können sehr vielfältig sein. Oft starkes Kältegefühl. Es kann auch ein vertracktes Körperbild mit stark vergrößerten, assymmetrischen oder fehlenden Körperteilen vorkommen. In vielen Fällen ist die Botschaft des Erlebnis sofort verständlich. Das Kältegefühl ist allgemein, seine Erklärung ist unterschiedlich.

Bildhafte Erlebnisse. Das bildhafte, visuelle Sehen der Ereignisse ist der reichste und spannendste Teil der Übungen. Cca. 50 Prozent der Teilnehmer erlebt dieses Phänomen. Ihr Inhalt ist sehr unterschiedlich, es geht um abenteuerliche Reisen bis zur Visualisierung von bewegenden Gegenständen, Symbolen und anderen Bildern. Oft scheint es so, dass der Bewusstsein des Teilnehmers in eine andere Zeit, nach einem anderen Ort, vielleicht auch in eine andere Person umgesetzt wird.

Wahrnehmungen. Es ist ziemlich schwer zu beschreiben, etwas wahrzunehmen, ohne es zu sehen oder hören. Es sind aber zahlreiche Geschichten aufgearbeitet worden, in denen dieses Phänomen oft vorkommt. Der Inhalt des wahrgenommenen Erlebnisses ähnelt dem gesehenen Erlebnis.

Diese sind armselige Beschreibungen von Erlebnissen, die die Teilnehmer für „life-changing“ und sehr wichtig halten.

„Die Neugeburt“

Stanislav Grof hat auch entdeckt, dass diese Erlebnisse in einem gewissen Zusammenhang mit den Eigenheiten der Geburt stehen. Er hat vier Phasen unterscheidet:

Die Freude des Ozeans. Die Periode vor der Geburt. Das Embryo badet im warmen Wasser, lebt in mattem Licht und hört leise Stimmen. Die beruhigende Stimmen des Kreislaufsystems der Mutter sind ständig da. Ernährung und Sauerstoff bekommt es ohne Anstrengung. In den Erlebnissen können Versuche auf Fehlgeburte vorkommen.

Der Beginn der Kontraktion. Mit dem Wachsen des Embryos wird sein Lebensraum kleiner und seine Mobilität geringer.  Mit dem Beginn der Geburt wird durch die Zusammenziehung der Gebärmutter auch sein Raum kleiner. Es gibt keinen Ausgang, keine Flucht und diese Zusammenziehung führt bestimmt zur Vernichtung.

Der Gebärmutterhals fängt an zu öffnen. Die Möglichkeit zur Flucht und zum Leben erscheint und das Embryo kann etwas dafür tun. Mit dem Prozess der Geburt und mit dem Ausbruch des Embryos geschehen dramatische Ereignisse, in denen jedes in die Welt kommende Wesen mit seiner Bestrebungen beteiligt ist. Der Prozess ist mit Erlassen von Blut und mit Stimmen begleitet. Dieser Prozess endet mit der

Geburt. Sie ist die Flucht ins Leben, oft ins starke Licht und in große Stimmen. Das Schmerz und die Bestrebung bei der ersten Atmung ruft das Erlebnis des Ersaufens wach.

Die Details der Geburt neu zu erleben ist bei vielen Therapien sehr wirksam, da solche Elemente bewusst werden können, die zwanghaft auf das alltägliche Leben gewirkt haben.