Die Wissenschaft des Chi existiert seit uralten Zeiten und steht mit Künsten, mit der Heilung und mit Philosophien in Zusammenhang. Chi ist das, was dem Lebewesen Leben gibt. In Indien nennt man es Prana, in Japan Chi...
Die Studierung des Chi ist immer schon ein Teil des Studiums über Kampfkünste und Philosophie gewesen. Was ist Chi?
Die Bedeutung des Chis mit einem Wort zu erklären, ist sehr schwierig: wenn man sie doch zusammenfassen möchte, steht das Wort „Energie“ am nahesten zu ihm.
Das ausgeglichene Chi
Das Chi ist im ganzen Universum präsent und die Natur des Lebens beruht sich auf der Präsenz des Chis. Chi ist das Material der universellen Bewegung. Ohne es gibt es kein Leben, sondern es gibt ausschliesslich nur Tod. Es ist unsichtbar, man kann es nicht in die Hand nehmen, doch fühlt man seine Präsenz. Wenn der Arzt dem Patienten sagt, dass er „böse“ ist, bedeutet, dass der Patient ein stagnierendes Chi hat, wenn man zu schach ist, hat an ein negatives Chi. Gesicht und Haut strahlen und zeigen das Aura. Wenn es etwas gut ausstrahlt, ist es durchaus positiv. Ein guter Meister schafft perfekte Ruhe und Harmonie, egal wo er ist und übt an die Mitmenschen positive Auswirkungen aus.
Herkunft und Bewegung des Chi
In der TCM wird Chi als eine Strömug dargestellt, das durch die Energiekanäle strömt. Wenn man gesund ist, strömt Chi harmonisch. Bei einer Erkrankung ist das Chi in einem bestimmten Körperteil entweder zu groß oder zu wenig. Wenn man Fieber hat, hat ma zu viel Jang-Chi im Körper.
Die elegante Bewegung des Chi
Wenn ma die Bewegung des Chi gründlich untersucht, kann man behaupten, dass sie perfekt ausgeglichen ist. Bewusstsein ist in Ruhe, Geist bleibt auch ruhig: Chi strömt durch den Körper, die Körperteilen, Muskeln ganz würdevoll und leicht. Chi zentriert sich im Zentrum des Körpers nicht.
Der Atem des Universums
Nicht nur in dem Yoga verwendet man Methoden, um Chi bzw. Prana im Körper zu harmonisieren. Durch bestimmte Übungen wird Chi in bestimmte Körperteile geströmt. In China, Indien und in weiteren Teilen Asiens werden zur Genesung Atemsübungen und Kräuterteen empfohlen. Chi kann auch mit einem Klang weitergeleitet werden, das ist „Kiai“ auf Japanisch. Meister benutzen es dazu, den Gegner zu besiegen, ohne seinen Körper zu berühren. In Indien glaubt man daran, dass diese heiligen Mantras fähig sind, blokkiertes Chi zu befreien und durch sie Chi aus dem Universum in den Körper zu „dosieren“.
Chi ist ein sehr interessantes Phänomen. In China sagt man, dass wenn man das Chi studiert, studiert man das Leben selbst.