|
„Lernen wir träumen zu können und wir werden fähig sein, die Wahrheit zu finden.” (Stephan Kekulé von Stradonitz)
Träume wollen uns helfen und anregen – daran sind all die Traumforscher verschiedener Zeiten und Kulturen einig. Um dies anzunehmen, muss man sie erst verstehen. Ein Traum, den man nicht versteht, ist wie ein Buch, das man niemand gelesen hat: es hilft keinem. Dagegen aber Träume, die gedeutet sind, helfen uns mit Ratschläge umsonst und sind Wegweiser unserer Alltagen.
Der Regisseur Frederico Fellini hat einmal gesagt, dass Träume Fabel sind, die wir an uns selbst erzählen. Fabeln sind spannende, meist witzige oder erotische, traumhafte Geschichten mit lehrhaftem Inhalt. Sie zeigen, wie wir unsere versteckten Fähigkeiten am besten entfalten können, wie wir Freude am Leben finden und wie wir zu dieser Freude aufwachsen sollen.
Träume haben eine spezielle Sprache, nämlich die Sprache der Symbole. Diese Sprache soll man auf solcher Weise erlernen, wie man eine Fremdsprache erlernt – natürlich mit dem wichtigen Unterschied, dass diese Sprache nicht so fremd ist, wie es auf dem ersten Blick aussieht…

|